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Was ist eigentlich Infrarot?

Infrarot ist eine natürliche, für das menschliche Auge unsichtbare elektromagnetische Strahlung, die ein Objekt abhängig von seiner Temperatur ausstrahlt. Diese Infrarotstrahlung erwärmt beim Auftreffen die Haut, daher der umgangssprachliche Begriff „Wärmestrahlung“. Die Sonne gibt genauso Infrarotstrahlung ab wie ein Kachelofen oder der Mensch selbst. Mit einer Wärmebildkamera kann man dies sichtbar machen.

Infrarot-Tiefenwärme erwärmt den Körper direkt und nicht durch die umgebende Luft. Ein kleines Beispiel veranschaulicht dies: Stehen wir in der Sonne, wird uns warm, gehen wir in den Schatten, wird uns kühl - obwohl die Lufttemperatur die gleiche ist!

Die wärmende Infrarotstrahlung darf nicht mit der ultravioletten Strahlung verwechselt werden. Die UV-Strahlung sorgt für Bräunung, kann aber die Haut schwer schädigen.
Unterschieden werden Infrarot A-, B- und C-Strahlen, d.h. kurzwelliges, mittelwelliges und langwelliges Infrarot. Nach einem feststehenden physikalischen Gesetz (Planck`sches Strahlungsgesetz) ist für die Verteilung der A-, B- und C-Anteile die Abstrahltemperatur eines Objektes ausschlaggebend. Objekte mit weniger als 300° Celsius geben fast reines Infrarot C ab. Zur Erzeugung von wesentlichen Infrarot A-Anteilen sind deutlich höhere Temperaturen (über 1500° Celsius) notwendig.

Das kurzwellige Infrarot A wird nur in der Medizin eingesetzt, z. B. bei Infrarot-Tiefenwärme als Therapie (Hyperthermie). Es dringt bis zu 5 mm in die Haut ein und umgeht dabei die Wärmerezeptoren. Dadurch ist das Wärmeempfinden eingeschränkt und es kann zu einer unkontrollierten Erwärmung bis hin zur Verbrennung kommen. Daher ist hier eine ärztliche Überwachung erforderlich.
Infrarot C und B dringen weniger tief in das Gewebe ein und stimulieren dabei die Wärmerezeptoren. So spüren Sie die Wärme und können selbst entscheiden, wie viel Infrarot Ihrem Körper gut tut.

Wie Infrarot-Tiefenwärme wirkt.

Die speziellen Lavasand-Keramikröhren der Physiotherm-Infrarotkabinen strahlen bei 300 - 320° Celsius fast nur Infrarot C ab, mit einem kleinen Anteil von ca. 3% Infrarot B.
Zunächst erweitern sich im bestrahlten Rückenbereich die Gefäße der Haut. Die erhöhte Durchblutung ist als natürliche, gleichmäßige Rötung gut sichtbar. Die Wärme wird vom Blut und der Lymphflüssigkeit aufgenommen und in die tieferen Gewebeschichten transportiert.

Über den Kreislauf verteilt sich die Wärme vom Wirbelsäulenbereich aus dann schnell ins Körperinnere, so dass der gesamte Organismus durchwärmt wird. Diese Form der Infrarot-Tiefenwärme ist völlig natürlich und wird als sehr angenehm empfunden.

Da der Körper bestrebt ist, seine Kerntemperatur von ca. 37° Celsius konstant zu halten, setzen Regulationsmechanismen zur Wärmeabgabe an die Umgebung ein. Die gesamte Haut wird gut durchblutet, die Schweißbildung setzt ein und kompensiert durch Verdunstungskälte überschüssige Wärme. Während einer Sitzungsdauer von 30 Minuten steigt die Körperkerntemperatur um 0,2 bis 0,6° Celsius an, was gesundheitlich unbedenklich ist und nicht ärztlich überwacht werden muss (vgl. Klinische Studie).
Durch die Physiotherm Niedertemperatur-Infrarottechnik mit einer typischen Kabinentemperatur von ca. 35° Celsius erfolgt die Anwendung ohne nennenswerte Belastung für das Herz-Kreislauf-System.

Wissenschaftlich belegt und ärztlich empfohlen.

Ein internationales Team von Wissenschaftlern und Ärzten hat die Wirkung der Niedertemperatur-Infrarotkabinen von Physiotherm umfassend untersucht, im Vergleich mit einer „normalen“ Infrarotwärmekabine.

Es konnte gezeigt werden, dass die Anwendung der Physiotherm Infrarot Fit- und Gesundheitskabine zahlreiche physiologisch positive Wirkungen auf den menschlichen Körper hat, z.B. eine:

- Unterstützung des Immunsystems
- erhöhte Ausschüttung schmerzreduzierender Botenstoffe
- Erhöhung der Körperkerntemperatur
- Trainingsreiz für das Herzkreislaufsystem
- schonende Senkung des Blutdrucks
- Steigerung der Durchblutung von Haut und Gewebe
- Steigerung des Stoffwechsels und Verbesserung der Gewebeversorgung
- gesteigerte Entgiftung und Entschlackung

Diese Grundlagendaten erklären, warum die Fit- und Gesundheitskabinen bei zahlreichen und ganz unterschiedlichen Beschwerden hilfreich sein können.

Damit wurde wissenschaftlich bestätigt, was weltweit über 300.000 zufriedene Physiotherm-Anwender schon am eigenen Körper erfahren konnten: Wärme wirkt!

Studie [210 KB]


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